Squash im Jahr 2003
Squash lesen heißt suchen, auf welchem Platz die Regel gilt. 2003 nennt «Let» und 20. Eine Strafe aus der Profiliga in den Samstagshinweis zu kleben lässt den Ascheplatz falsch spielen. Der britische Verband SRA übernimmt vom Squash-Unterausschuss der Tennis and Rackets Association und vereinheitlicht endlich Courtmaße, Ballspezifikation und die Regeln des englischen Spiels.
8 – jeweils Jansher Khan (1987-1996) und Nicol David (2005-2014) Squash wird in einer versiegelten Box mit den Maßen 9,75 mal 6,4 Meter gespielt, und genau diese Kapselung ist der Kern des Spiels. Weil beide Spieler denselben Raum teilen und auf dieselbe Frontwand spielen, gibt es kein Netz, das sie trennt, und keine Seite des Courts zu verteidigen – nur ein permanentes Ringen um Raum, Winkel und das Recht zum Schwung. Der Ball, eine hohle Gummikugel mit etwa 40 Millimetern Durchmesser, springt kalt kaum und stirbt selbst warm noch in den hinteren Ecken. Alles, was der Sport von einem Spieler verlangt, folgt aus diesen beiden Tatsachen: die Mitte kontrollieren und den Gegner mehr Wege zurücklegen lassen als sich selbst.
Keine Rückschlagsportart bestraft Fitnesslücken brutaler. Ein einziges Spiel auf Topniveau kann zwölf Minuten nahezu ununterbrochener Bewegung dauern, mit Ausfallschritten, Richtungswechseln und Erholungsphasen alle zwei bis drei Sekunden, ohne Aufschlagzeit oder Gang zwischen den Punkten, hinter dem man sich verstecken könnte. Forbes kürte Squash 2003 in seiner Umfrage zur gesündesten Sportart der Welt, gewichtet nach kardiorespiratorischer Belastung, Muskelausdauer und Kalorienverbrauch, und das Profispiel bestätigt das: Fünfsatzpartien dauern regelmäßig über 90 Minuten, und das längste registrierte Wettkampfmatch, Jahangir Khan gegen Gamal Awad 1983, zog sich über zwei Stunden und 46 Minuten, mit einem Ballwechsel von fünfeinhalb Minuten.
Seine Geografie ist wahrhaft global und selten dort, wo Außenstehende sie vermuten. Erfunden von Schuljungen in Harrow in den 1830er-Jahren und von den Engländern kodifiziert, wurde der Sport in den 1950er-Jahren von einer Familie von Court-Profis aus Peshawar erobert, vier Jahrzehnte lang von Pakistan dominiert, durchgehend von Australien und Neuseeland herausgefordert, im Damenspiel von einer Malaysierin beherrscht, die 112 Monate am Stück Weltranglistenerste war, und wird in der Gegenwart von Ägypten dominiert, dessen Akademien heute den Großteil der Weltspitze stellen. Nach fünf gescheiterten Olympiabewerbungen zieht Squash 2028 in Los Angeles endlich ins olympische Programm ein.
Das Video ist im Telefon. Die Regel steht in den ersten zwei Zeilen. Ein Spiel wird über Regel und Platz geschrieben. Squash im Jahr 2003, «Let», Zahl 20. In Deutschland findet man es im Hinweis, an der Schulkarte und auf dem Platz im Park. Diese Seite verkauft keine Karten und reiht keine Nationalmannschaften.2003
Zahlen, die bleiben
- Bezugsjahr
- 2003
- Zahl des Spiels
- 20
- Sport
- Squash
- Zeile der Regel
- Let