Sandra Schmirler
Jennifer Jones
Zahl für Zahl
Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.
Das Urteil
Sandra Schmirler führt in 2 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Sandra Schmirler auf Platz 3 und Jennifer Jones auf Platz 6.
Das Plädoyer für Sandra Schmirler
Die einflussreichste Skipperin, die die Sportart hervorgebracht hat, und der Grund, warum Curling ein Gesicht hatte, als es ins olympische Programm aufgenommen wurde. Schmirlers Team aus Regina mit Jan Betker, Joan McCusker und Marcia Gudereit gewann die kanadische Meisterschaft und danach 1993, 1994 und 1997 den WM-Titel, ein Triple, das keinem anderen Damenteam zuvor gelungen war, und führte Kanada 1998 zum ersten olympischen Damengold bei Nagano, mit einem 8-1-Endergebnis über Dänemark im Finale. Ihr Spiel unter Druck, insbesondere eine Serie von Doppel-Takeouts mit dem letzten Stein bei kanadischen Playoffs, dient noch heute als Lehrmaterial. Sie starb im März 2000 im Alter von 36 Jahren an Krebs, weniger als zwei Jahre nach dem Olympiasieg. Die nach ihr benannte Stiftung hat seither Millionen für neonatologische Intensivstationen in ganz Kanada gesammelt, und die Sandra Schmirler Foundation-Übertragung ist bis heute ein fester Termin im kanadischen Curlingkalender.
Das Plädoyer für Jennifer Jones
Die langlebigste Konkurrentin im modernen Damenspiel und die einzige Skipperin, die ein olympisches Curlingturnier bei den Frauen ungeschlagen durchspielte, mit 11-0 bei Sotschi 2014. Jones gewann zwischen 2005 und 2018 sechs Titel beim Scotties Tournament of Hearts, womit sie Colleen Jones' Rekord egalisierte, sowie WM-Titel 2008 und 2018, zehn Jahre auseinander. Ihr meistgezeigter Zug gelang bei den Scotties 2005, als sie einen gegnerischen Stein außerhalb des House traf und mit dem letzten Stein des Spiels auf den Button rollte, um das Finale mit vier Punkten zu gewinnen, ein Zug, den der Übertragungsexperte als den besten bezeichnete, den er je gesehen habe. Sie erreichte insgesamt achtzehn Scotties, bevor sie das Vierer-Curling nach der Saison 2024 beendete, und spielt seither mit ihrem Ehemann Brent Laing im Mixed Doubles weiter.