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🥌Sandra Schmirler vs Ernie Richardson

Direktvergleich · Curling

#3

Sandra Schmirler

Kanada · 1987-1999

VS
#8

Ernie Richardson

Kanada · 1955-1964

Zahl für Zahl

3 WM-Titel 4
3 WM-Medaillen 4
3 Nationale Meisterschaften 4

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Ernie Richardson führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Sandra Schmirler auf Platz 3 und Ernie Richardson auf Platz 8.

Das Plädoyer für Sandra Schmirler

Die einflussreichste Skipperin, die die Sportart hervorgebracht hat, und der Grund, warum Curling ein Gesicht hatte, als es ins olympische Programm aufgenommen wurde. Schmirlers Team aus Regina mit Jan Betker, Joan McCusker und Marcia Gudereit gewann die kanadische Meisterschaft und danach 1993, 1994 und 1997 den WM-Titel, ein Triple, das keinem anderen Damenteam zuvor gelungen war, und führte Kanada 1998 zum ersten olympischen Damengold bei Nagano, mit einem 8-1-Endergebnis über Dänemark im Finale. Ihr Spiel unter Druck, insbesondere eine Serie von Doppel-Takeouts mit dem letzten Stein bei kanadischen Playoffs, dient noch heute als Lehrmaterial. Sie starb im März 2000 im Alter von 36 Jahren an Krebs, weniger als zwei Jahre nach dem Olympiasieg. Die nach ihr benannte Stiftung hat seither Millionen für neonatologische Intensivstationen in ganz Kanada gesammelt, und die Sandra Schmirler Foundation-Übertragung ist bis heute ein fester Termin im kanadischen Curlingkalender.

Das Plädoyer für Ernie Richardson

Die erste internationale Dynastie und das Team, das für alle Nachfolger das technische Vorbild setzte. Richardson führte ein Team aus seinem Bruder Garnet und den Cousins Arnold und Wes aus Regina zu vier Brier-Titeln und vier Scotch-Cup-Weltmeisterschaften 1959, 1960, 1962 und 1963, einer Zeit, in der die internationale Meisterschaft praktisch ein kanadischer Exportartikel war. Ihr Briersieg 1959 machte sie zum damals jüngsten Team, das den Titel gewann. Historisch bedeutsam machte sie eher die Methode als die Resultate: die gleitende Wurftechnik, die Bereitschaft, Takeouts als Standardzug statt als letztes Mittel zu spielen, und ein Maß an eingeübter Konstanz, das europäische Teams damals noch nicht hatten. Richardson schrieb mehrere Lehrbücher, die diese Methode ins Ausland trugen, und wurde 1978 in den Order of Canada aufgenommen.

Weitere Duelle

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