Rachel Homan
Kevin Martin
Zahl für Zahl
Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.
Das Urteil
Rachel Homan führt in 3 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Rachel Homan auf Platz 4 und Kevin Martin auf Platz 7.
Das Plädoyer für Rachel Homan
Die dominante Skipperin der 2020er und die erfolgreichste Gewinnerin der professionellen Ära der Sportart. Homan gewann 2017 mit einem ungeschlagenen Turnier die Weltmeisterschaft und holte 2024 und 2025 den Titel in Folge, womit ihr kanadisches Team seit Schmirler 1993-94 als erstes den Damen-WM-Titel verteidigte. National hat sie fünf Titel beim Scotties Tournament of Hearts, und ihre Saison 2023-24 brachte eine Gesamtbilanz von 67-7, weithin als die beste beschrieben, die je ein Damenteam vorgelegt hat. Sie gewann 2024 und 2025 22 Scotties-Spiele in Folge und spielte im Finale 2025 perfekte 100 Prozent. Ihre 20 Grand-Slam-Titel sind die meisten, die je eine Frau gewonnen hat. Die eine verbliebene Lücke schloss sich bei Milano Cortina 2026 nur teilweise, wo sie bei ihrer dritten Olympiateilnahme Bronze holte, nach Platz sechs 2018.
Das Plädoyer für Kevin Martin
Zwanzig Jahre lang der Maßstab, an dem sich kanadische Herrenteams maßen, und der Skip, der die in den 2000ern entstandene Profi-Tour am besten nutzte. Martin gewann bei Vancouver 2010 mit einem makellosen Turnier Olympiagold, 9-0 in der Round Robin und 11-0 insgesamt, das erste Team seit Großbritannien 1924, das ein olympisches Curlingturnier ungeschlagen durchspielte, nachdem er 2002 in Salt Lake City Silber geholt hatte. Er fügte 2008 den WM-Titel hinzu sowie vier Brier-Titel über drei Jahrzehnte, 1991, 1997, 2008 und 2009, mit 11-0 und 13-0 in den beiden letzten. Seine fünfzehn Grand-Slam-Titel und zwei Siege bei den olympischen Ausscheidungen spiegeln eine Karriere wider, die ebenso auf Tour-Einnahmen wie auf nationalen Titeln aufgebaut war, und das unerbittliche Takeout-Spiel seiner Teams prägte das kanadische Herrencurling vor der Einführung der Fünf-Stein-Regel.