Skip to content

🏸Zhang Ning vs Taufik Hidayat

Direktvergleich · Badminton

Zhang Ning
#6

Zhang Ning

China · 1991-2008

VS
Taufik Hidayat
#7

Taufik Hidayat

Indonesien · 1999-2013

Zahl für Zahl

2 Olympisches Gold 1
1 Welttitel 1

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Zhang Ning führt in 1 von 2 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Zhang Ning auf Platz 6 und Taufik Hidayat auf Platz 7.

Das Plädoyer für Zhang Ning

Zhang Ning trotzte Alter und Erwartungen, um als einzige Frau zwei olympische Einzelgoldmedaillen zu gewinnen, bei Athen 2004 und Peking 2008 – letztere mit 33 Jahren, was sie zur ältesten olympischen Badmintonchampionin machte. Eine Spätentwicklerin, die erst Ende zwanzig durchbrach, fügte sie die Weltmeisterschaft 2003 und mehrere Uber-Cup-Mannschaftstitel für China hinzu. Ihr Spiel baute auf erstickender Konstanz, tiefen Clears und hervorragender Abwehr statt auf spektakulären Gewinnschlägen und zermürbte Gegner über lange, harte Ballwechsel. Das Gold 2008, gewonnen auf heimischem Boden in Peking gegen Landsfrau Xie Xingfang, krönte einen bemerkenswerten zweiten Akt und festigte Chinas Griff auf das Dameneinzel. Nur wenige Champions haben so spät ihren Höhepunkt erreicht oder einen olympischen Titel so unwahrscheinlich verteidigt, und ihre Langlebigkeit an der Spitze macht sie zu einer der stillsten und zugleich stärksten Spielerinnen, die das Damenspiel hervorgebracht hat.

Das Plädoyer für Taufik Hidayat

Gesegnet mit der schönsten Rückhand, die der Sport gesehen hat, vollendete Taufik Hidayat das Einzel-Titelset, das selbst manchen Legenden entging: olympisches Gold in Athen 2004 und die Weltmeisterschaft 2005, gewonnen zu Hause in Jakarta vor einer jubelnden Menge. Er gewann die Indonesia Open rekordverdächtige sechs Mal und errang Asian-Games-Gold 2006. Sein charakteristischer Rückhandschmetterball und sein Around-the-head-Angriffsspiel wurden von einem unberechenbaren Temperament begleitet, das ihn zur Kassenmagnet machte. Auf seinem Höhepunkt – von 2004 bis 2005 – verband er Artistik mit Kompromisslosigkeit und zerlegte Gegner mit Winkeln und Täuschung statt roher Kraft. Obwohl Verletzungen und Unbeständigkeit ihm eine langanhaltende Dominanz als Nr. 1 verwehrten, war Taufik auf seinem Höhepunkt der sehenswerteste und technisch begabteste Spieler seiner Generation, und seine Rückhand bleibt bis heute ein Referenzpunkt für Trainer und Spieler weltweit.

Weitere Duelle

Zum kompletten Ranking →