Warum dieser Platz
Indiens erfolgreichste Badmintonspielerin, P.V. Sindhu, machte das WM-Podium zu ihrem eigenen: fünf Medaillen zwischen 2013 und 2019 – ein Rekord im Dameneinzel –, gekrönt vom Titel 2019 in Basel, wo sie Nozomi Okuhara im Finale vernichtend schlug. Sie ist zweifache olympische Medaillengewinnerin, holte Silber bei Rio 2016 in einer epischen Niederlage gegen Carolina Marin und Bronze bei Tokio 2020, womit sie die erste Inderin wurde, die zwei individuelle olympische Medaillen gewann. Groß, kraftvoll und unerbittlich, mit einem vernichtenden Diagonalschmetterball, trug sie den globalen Durchbruch des indischen Badminton gemeinsam mit Trainer Pullela Gopichand. Mehr noch als ihre Titel half Sindhus Vermarktbarkeit und ihre Präsenz in großen Momenten dabei, Badminton in einer vom Cricket besessenen 1,4-Milliarden-Nation zu einer Mainstream-Sportart zu machen, was sie zu einer der bekanntesten und kommerziell bedeutsamsten Athletinnen macht, die der Sport hervorgebracht hat.
Karriereprofil
Jeder Balken ist auf den Besten unserer Allzeit-Liste in dieser Kennzahl skaliert.