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⛷️Marcel Hirscher vs Alberto Tomba

Direktvergleich · Ski Alpin

Marcel Hirscher
#3

Marcel Hirscher

Österreich · 2007-2019, 2024-

VS
Alberto Tomba
#8

Alberto Tomba

Italien · 1985-1998

Zahl für Zahl

67 Weltcupsiege 50
8 Gesamtweltcuptitel 1
7 WM-Goldmedaillen 2
2 Olympiasiege 3
3 Olympische Medaillen 5

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Marcel Hirscher führt in 3 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Marcel Hirscher auf Platz 3 und Alberto Tomba auf Platz 8.

Das Plädoyer für Marcel Hirscher

Der dominanteste saisonlange Fahrer der Geschichte des Männerzirkus. Hirscher gewann von 2012 bis 2019 acht Gesamt-Kristallkugeln in Folge, eine Serie, an die sich kein alpiner Skifahrer, ob Mann oder Frau, herangewagt hat – Marc Girardellis fünf hatten seit 1993 als Männerrekord gegolten –, und er tat es gegen die tiefsten technischen Felder, die der Sport je aufgeboten hat, wobei allein Österreich ein Dutzend plausible Podestkandidaten stellen konnte. Er beendete seine Karriere mit 67 Weltcupsiegen, aufgeteilt auf Riesenslalom und Slalom, und sieben WM-Goldmedaillen. Die einzige Lücke war Olympia: Nach Silber in Sotschi gewann er 2018 in Pyeongchang endlich Gold in Riesenslalom und Kombination. Er trat mit 30 in bester Verfassung zurück, kehrte dann 2024 unter der Flagge der Niederlande, dem Heimatland seiner Mutter, zurück – ein beispielloser später Karrierewechsel, der eine Karriere neu eröffnete, die alle für abgeschlossen gehalten hatten.

Das Plädoyer für Alberto Tomba

Tomba la Bomba machte aus einem in Alpendörfern verfolgten Sport ein nationales Ereignis in Italien. Er gewann 50 Weltcuprennen – 35 Slaloms und 15 Riesenslaloms – und drei olympisches Gold, holte 1988 in Calgary beide technischen Bewerbe und verteidigte 1992 in Albertville den Riesenslalomtitel, womit er der erste alpine Skifahrer wurde, der denselben Bewerb bei zwei Spielen gewann. Er stand bei drei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen auf dem Podest. Seine Gesamt-Kristallkugel kam spät, 1995, und er schloss mit einem Slalom-Riesenslalom-Double bei der WM 1996 in Sierra Nevada ab. Die Zahlen unterschätzen ihn: Tomba fuhr mit einer physischen, aggressiven Linie, aufgebaut auf ungewöhnlicher Beinkraft, und er machte zweite Läufe zum Theater, kam routinemäßig aus vier oder fünf Plätzen Rückstand nach vorn. Italienische Fernsehquoten für seine Slaloms erreichten Werte, die der Sport seither nie wieder gesehen hat.

Weitere Duelle

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