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⛷️Annemarie Moser-Pröll vs Janica Kostelic

Direktvergleich · Ski Alpin

Annemarie Moser-Pröll
#5

Annemarie Moser-Pröll

Österreich · 1969-1980

VS
Janica Kostelic
#9

Janica Kostelic

Kroatien · 1998-2007

Zahl für Zahl

62 Weltcupsiege 30
6 Gesamtweltcuptitel 3
5 WM-Goldmedaillen 4
1 Olympiasiege 4
3 Olympische Medaillen 6

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Annemarie Moser-Pröll führt in 3 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Annemarie Moser-Pröll auf Platz 5 und Janica Kostelic auf Platz 9.

Das Plädoyer für Annemarie Moser-Pröll

Die vollständigste Dominanz, die eine Frau vor Shiffrin über den Weltcup ausübte. Moser-Pröll gewann von 1971 bis 1975 fünf Gesamt-Kristallkugeln in Folge, trat mit 25 zurück, kehrte zurück und gewann 1979 eine sechste – bis heute Frauenrekord – mit 62 Rennsiegen in einer Zeit, als der Kalender deutlich kürzer war als heute. Zwischen Dezember 1972 und Januar 1973 gewann sie elf Abfahrten in Folge, eine Serie in einer einzelnen Disziplin, die keine Fahrerin je erreicht hat. Sie holte fünf WM-Goldmedaillen und, 1980 in Lake Placid in ihrer letzten Saison, den olympischen Abfahrtstitel, der ihr durch zwei Silbermedaillen 1972 in Sapporo verwehrt geblieben war. Zeitgenossen beschrieben eine Fahrerin, die schlicht Gelände angriff, das andere Frauen nur bewältigten, und ihre Siegquote über die von ihr bestrittenen Saisonen bleibt die höchste einer Frau in der Geschichte des Sports.

Das Plädoyer für Janica Kostelic

Die größte Meisterschaftsfahrerin der alpinen Geschichte, aus einem Land ohne Skikultur, ohne Verbandsgeld und fast ohne für Weltcuprennen geeignete Berge. Kostelic trainierte quer durch Europa aus einem Familienauto heraus, mit ihrem Vater als Trainer, und gewann 2002 in Salt Lake City Gold in Riesenslalom, Kombination und Slalom sowie Silber im Super-G – vier Medaillen bei einem einzigen Spiele, die größte Ausbeute, die je ein alpiner Skifahrer geholt hat, und eine Bilanz, an die keine Frau herankommt. Sie verteidigte 2006 in Turin den Kombinationstitel für ihr viertes olympisches Gold, gleichauf mit Kjetil André Aamodt an der Spitze der Allzeitliste des Sports. Sie gewann drei Gesamt-Kristallkugeln und 30 Weltcuprennen sowie 2003 bei der WM in St. Moritz einen Dreifachsieg. Sie trat mit 25 nach neun Knieoperationen und einer Schilddrüsenerkrankung zurück, nachdem sie mit einem zweimal praktisch neu aufgebauten Körper alles gewonnen hatte, was verfügbar war.

Weitere Duelle

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