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⛷️Annemarie Moser-Pröll vs Hermann Maier

Direktvergleich · Ski Alpin

Annemarie Moser-Pröll
#5

Annemarie Moser-Pröll

Österreich · 1969-1980

VS
Hermann Maier
#6

Hermann Maier

Österreich · 1996-2009

Zahl für Zahl

62 Weltcupsiege 54
6 Gesamtweltcuptitel 4
5 WM-Goldmedaillen 3
1 Olympiasiege 2
3 Olympische Medaillen 4

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Annemarie Moser-Pröll führt in 3 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Annemarie Moser-Pröll auf Platz 5 und Hermann Maier auf Platz 6.

Das Plädoyer für Annemarie Moser-Pröll

Die vollständigste Dominanz, die eine Frau vor Shiffrin über den Weltcup ausübte. Moser-Pröll gewann von 1971 bis 1975 fünf Gesamt-Kristallkugeln in Folge, trat mit 25 zurück, kehrte zurück und gewann 1979 eine sechste – bis heute Frauenrekord – mit 62 Rennsiegen in einer Zeit, als der Kalender deutlich kürzer war als heute. Zwischen Dezember 1972 und Januar 1973 gewann sie elf Abfahrten in Folge, eine Serie in einer einzelnen Disziplin, die keine Fahrerin je erreicht hat. Sie holte fünf WM-Goldmedaillen und, 1980 in Lake Placid in ihrer letzten Saison, den olympischen Abfahrtstitel, der ihr durch zwei Silbermedaillen 1972 in Sapporo verwehrt geblieben war. Zeitgenossen beschrieben eine Fahrerin, die schlicht Gelände angriff, das andere Frauen nur bewältigten, und ihre Siegquote über die von ihr bestrittenen Saisonen bleibt die höchste einer Frau in der Geschichte des Sports.

Das Plädoyer für Hermann Maier

Der Herminator, ein Maurer, den die österreichische Skiakademie als Jugendlicher wegen zu geringer Größe abgelehnt hatte, der mit 23 in den Weltcup kam und sofort neu definierte, wie hart ein Fahrer angreifen konnte. Maier gewann 54 Weltcuprennen und vier Gesamttitel in den Jahren 1998, 2000, 2001 und 2004, und seine 2.000 Punkte 1999/2000 blieben 23 Jahre lang Männerrekord. Seine prägendste Woche kam 1998 in Nagano: ein katastrophaler Sturz in der Abfahrt, bei dem er bei voller Geschwindigkeit durch zwei Sicherheitszäune der Hakuba-Strecke geschleudert wurde und der weltweit wiederholt gezeigt wurde, gefolgt drei Tage später von Gold in Super-G und Riesenslalom. Im August 2001 kostete ihn ein Motorradunfall beinahe das rechte Bein; er verpasste zwei Saisonen, kehrte 2003 zurück, gewann in seiner Comeback-Saison die Super-G-Kugel und im Jahr darauf den Gesamttitel. Niemand im Sport hat sich je von mehr erholt.

Weitere Duelle

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