2006: Enron-Skandal
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Enron-Skandal steht 2006 unter «Lay- und Skilling-Urteile», Zahl 5 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Enrons Herbst-Neubewertungen 2001 und die 8-K/10-Q-Sequenz, die SPE-Probleme offenlegte. Sie verwandelten Gerücht in Zahlen, die der Markt nicht ignorieren konnte.
Enrons Konkurs vom Dezember 2001 legte Zweckgesellschaften und Mark-to-Market-Missbrauch offen; Strafverfahren und der Sarbanes-Oxley Act von 2002 folgten. Die Enron Corporation, ein Houstoner Energiehändler, der ein Börsenliebling der späten 1990er gewesen war, beantragte am 2. Dezember 2001 Gläubigerschutz nach Chapter 11. Neubewertungen, eine gescheiterte Fusion mit Dynegy und ein plötzlicher Vertrauenszusammenbruch hatten eine Marktkapitalisierung gelöscht, die 2000 nahe 70–80 Milliarden Dollar gelegen hatte.
Ermittlungen des US-Justizministeriums, der SEC und eines Sonderausschusses von Enrons eigenem Board (Powers Report, Februar 2002) beschrieben Mark-to-Market-Buchhaltung auf dünner Grundlage, Zweckgesellschaften, die Verluste verbargen, und einen Prüfer, Arthur Andersen LLP, der durch das folgende Behinderungsverfahren zerstört wurde, selbst nachdem der Supreme Court Andersens Verurteilung 2005 aufhob.
Jeffrey K. Skilling wurde 2006 im Southern District of Texas verurteilt. Kenneth L. Lay wurde im selben Jahr ebenfalls verurteilt, starb jedoch vor der Strafzumessung; das Gericht hob seine Verurteilung auf. Andrew S. Fastow, der frühere CFO, bekannte sich 2004 schuldig. Der Kongress antwortete mit dem Sarbanes-Oxley Act, unterzeichnet am 30. Juli 2002, dem Gesetz, das am häufigsten als Enrons rechtliches Denkmal zitiert wird.
Ohne «Lay- und Skilling-Urteile» und ohne 5 geht der Zettel zu Enron-Skandal im Jahr 2006 zurück.2006
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 2006
- Festgehaltene Zahl
- 5
- Fall
- Enron-Skandal
- Öffentliche Zeile
- Lay- und Skilling-Urteile