2009: Bernie Madoff
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Bernie Madoff steht 2009 unter «Geständnis und Strafe», Zahl 12 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Quant, der der SEC wiederholt sagte, die gemeldeten Renditen seien unplausibel. Seine Eingaben sind Exponate im OIG-Bericht 2009 darüber, warum Prüfungen scheiterten.
Was die Madoff-Akte tatsächlich zeigt Das Dossier, die SIPA-Liquidation und die Inspector-General-Akte der SEC sind die Primärquellen. Sie beschreiben einen langjährigen Beratungsbetrug, der endete, als Rücknahmen im Crash 2008 die vorhandene Liquidität überstiegen. Bernard L. Madoff Investment Securities betrieb einen legitimen Market-Making- und Eigenhandelsdesk, der die computerisierte Nasdaq-Ausführung mitprägte. Getrennt von jenem Desk gab eine Investmentberatung Kontoauszüge heraus, die eine Split-Strike-Conversion-Strategie und ungewöhnlich glatte Renditen behaupteten.
Nach der Verhaftung fanden gerichtlich bestellte Fachleute, dass die Beratungsseite die gemeldete Strategie für Kunden nicht in dem Maß ausgeführt hatte, das die Auszüge implizierten. Kundengeld war vermengt und für Abhebungen und persönliche Abflüsse verwendet worden, ein Muster, das die Geständniserklärung akzeptierte.
Wie der Zusammenbruch ein Gericht erreichte Rücknahmeforderungen stiegen Ende 2008, als die Märkte fielen. Madoff sagte seinen Söhnen, die in der Firma arbeiteten, das Beratungsgeschäft sei ein Betrug; sie schalteten Anwälte ein, die Bundesbehörden benachrichtigten. Die FBI-Verhaftung folgte am nächsten Tag.
Ohne «Geständnis und Strafe» und ohne 12 geht der Zettel zu Bernie Madoff im Jahr 2009 zurück.2009
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 2009
- Festgehaltene Zahl
- 12
- Fall
- Bernie Madoff
- Öffentliche Zeile
- Geständnis und Strafe