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🏐Sergej Tetjuchin vs Wilfredo Leon

Direktvergleich · Volleyball

Sergej Tetjuchin
#6

Sergej Tetjuchin

Russland · 1994-2018

VS
Wilfredo Leon
#10

Wilfredo Leon

Kuba / Polen · 2007-heute

Zahl für Zahl

1 Olympiasiege 0
2 Große Titel 0
1 MVP-Auszeichnungen 2
20 Jahre an der Spitze 14

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Sergej Tetjuchin führt in 3 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Sergej Tetjuchin auf Platz 6 und Wilfredo Leon auf Platz 10.

Das Plädoyer für Sergej Tetjuchin

Die Verkörperung von Langlebigkeit und Nervenstärke im Herrenspiel. Tetjuchin trat bei fünf Olympischen Spielen von Sydney 2000 bis Rio 2016 an und gewann vier Medaillen - Bronze 2000, 2004 und 2008 und schließlich Gold in London 2012. Dieses Finale ist sein Denkmal: Russland, mit zwei Sätzen Rückstand gegen Brasilien und am Matchball, kämpfte sich zu einem 3:2-Sieg zurück, wobei der Routinier Tetjuchin bei der Aufholjagd herausragte. Als unermüdlicher, technisch makelloser Außenangreifer mit erstklassiger Annahme und Abwehr gewann er auch den Weltpokal 2011 und mehrere World-League-Titel und trug bei der Eröffnungsfeier 2016 die russische Flagge. Nur wenige Spieler hielten ihr Top-Niveau international über zwei volle Jahrzehnte wie er, und noch weniger hoben sich ihre beste Stunde für das größte Finale ihrer Karriere auf. Seine medaillenreiche Ausdauer sichert ihm einen Platz unter den größten Allround-Außenangreifern, die der Sport hervorgebracht hat.

Das Plädoyer für Wilfredo Leon

Ein Ausnahmetalent und einer der körperlich begabtesten Angreifer, die je gespielt haben - Leon wurde mit nur 14 Jahren der jüngste Mann, der für Kuba bei einer Senioren-Weltmeisterschaft antrat. Nachdem er das kubanische Programm verlassen hatte, nahm er die polnische Staatsbürgerschaft an und schloss sich einem der stärksten Nationalteams der Welt an. Sein Markenzeichen ist ein kolossaler Sprungaufschlag, einer der härtesten je gemessenen mit weit über 130 Kilometern pro Stunde, der eine Annahme im Alleingang zerlegen kann, gepaart mit explosivem Außenangriff. Auf Vereinsebene gewann er 2015, 2016 und 2017 aufeinanderfolgende CEV-Champions-League-Titel mit Russlands Zenit Kazan und dominierte damit den stärksten Vereinswettbewerb der Welt. Internationales Gold mit Polen blieb ihm bei harter Konkurrenz bisher verwehrt, doch aufgrund seiner rohen Fähigkeit, seiner Aufschlagkraft und seiner spektakulären Athletik gehört Leon zu den gefährlichsten Spielern der Moderne, ein fester Bestandteil jeder Diskussion um die besten aktuellen Außenangreifer. In der Saison 2024-25 blieb er eine führende Kraft.

Weitere Duelle

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