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🏐Lang Ping vs Jekaterina Gamowa

Direktvergleich · Volleyball

Lang Ping
#7

Lang Ping

China · 1978-1986 (als Spielerin)

VS
Jekaterina Gamowa
#9

Jekaterina Gamowa

Russland · 1999-2016

Zahl für Zahl

3 Große Titel 2
2 MVP-Auszeichnungen 2
8 Jahre an der Spitze 13

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Völliger Gleichstand in den gemessenen Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Lang Ping auf Platz 7 und Jekaterina Gamowa auf Platz 9.

Das Plädoyer für Lang Ping

Die einzige Person, die olympisches Volleyball-Gold sowohl als Spielerin als auch als Cheftrainerin gewann, und eine der überragenden Figuren des Sports auf beiden Seiten des Netzes. Als gefürchtete Angreiferin mit dem Spitznamen 'Eiserner Hammer' führte Lang Ping China 1981 zum Weltpokal, 1982 zur Weltmeisterschaft und 1984 in Los Angeles zu Olympiagold und trieb damit Chinas Aufstieg zur Volleyball-Macht voran. Danach baute sie sich ein zweites, wohl noch größeres Vermächtnis als Trainerin auf: Sie führte die USA 2008 in Peking zu Silber und kehrte zurück, um China 2015 zum Weltpokal und, unvergesslich, 2016 in Rio zu Olympiagold zu führen. Diese doppelte Leistung - dominante Athletin und Titelarchitektin über vier Jahrzehnte - ist einzigartig im Sport. Ihr Einfluss auf das chinesische Volleyball und auf den globalen Trainerberuf reicht weit über jede einzelne Medaille hinaus und macht sie zu einer echten Ikone, deren Bedeutung über die üblichen Spielerranglisten hinausgeht.

Das Plädoyer für Jekaterina Gamowa

Eine 2,02 Meter große Diagonalangreiferin, deren Kombination aus Größe und Kraft sie zu einer der körperlich dominantesten Angreiferinnen machte, die das Damenspiel je gesehen hat. Gamowa führte Russland 2006 und 2010 zu Weltmeistertiteln und wurde 2010 zur MVP gewählt, dazu gewann sie olympisches Silber in Sydney 2000 und Athen 2004. Mit einem Angriffsschlag von oben über den Block, den kaum jemand parieren konnte, war sie ein Jahrzehnt lang die Anlaufstelle für Punkte, wann immer Russland einen brauchte, und florierte in der Ära kurz nach der Einführung des Rally-Point-Systems, das terminale Feuerkraft belohnte. Sie sammelte zudem mehrere europäische Titel und Vereinstitel während einer langen Karriere in Russland und im Ausland. Gamowa gewann nie das Olympiagold, das ihr Talent verdient hätte, doch ihre zwei Weltmeistertitel, ihre imposante Präsenz und ihre anhaltende Leistung sichern ihr einen festen Platz unter den größten Diagonalangreiferinnen aller Zeiten und dienten als Vorbild für die großen, kraftvollen Rechtsaußen-Angreiferinnen, die folgten, bis hin zu Paola Egonu.

Weitere Duelle

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