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🏐Lang Ping vs Wilfredo Leon

Direktvergleich · Volleyball

Lang Ping
#7

Lang Ping

China · 1978-1986 (als Spielerin)

VS
Wilfredo Leon
#10

Wilfredo Leon

Kuba / Polen · 2007-heute

Zahl für Zahl

3 Große Titel 0
2 MVP-Auszeichnungen 2
8 Jahre an der Spitze 14

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Völliger Gleichstand in den gemessenen Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Lang Ping auf Platz 7 und Wilfredo Leon auf Platz 10.

Das Plädoyer für Lang Ping

Die einzige Person, die olympisches Volleyball-Gold sowohl als Spielerin als auch als Cheftrainerin gewann, und eine der überragenden Figuren des Sports auf beiden Seiten des Netzes. Als gefürchtete Angreiferin mit dem Spitznamen 'Eiserner Hammer' führte Lang Ping China 1981 zum Weltpokal, 1982 zur Weltmeisterschaft und 1984 in Los Angeles zu Olympiagold und trieb damit Chinas Aufstieg zur Volleyball-Macht voran. Danach baute sie sich ein zweites, wohl noch größeres Vermächtnis als Trainerin auf: Sie führte die USA 2008 in Peking zu Silber und kehrte zurück, um China 2015 zum Weltpokal und, unvergesslich, 2016 in Rio zu Olympiagold zu führen. Diese doppelte Leistung - dominante Athletin und Titelarchitektin über vier Jahrzehnte - ist einzigartig im Sport. Ihr Einfluss auf das chinesische Volleyball und auf den globalen Trainerberuf reicht weit über jede einzelne Medaille hinaus und macht sie zu einer echten Ikone, deren Bedeutung über die üblichen Spielerranglisten hinausgeht.

Das Plädoyer für Wilfredo Leon

Ein Ausnahmetalent und einer der körperlich begabtesten Angreifer, die je gespielt haben - Leon wurde mit nur 14 Jahren der jüngste Mann, der für Kuba bei einer Senioren-Weltmeisterschaft antrat. Nachdem er das kubanische Programm verlassen hatte, nahm er die polnische Staatsbürgerschaft an und schloss sich einem der stärksten Nationalteams der Welt an. Sein Markenzeichen ist ein kolossaler Sprungaufschlag, einer der härtesten je gemessenen mit weit über 130 Kilometern pro Stunde, der eine Annahme im Alleingang zerlegen kann, gepaart mit explosivem Außenangriff. Auf Vereinsebene gewann er 2015, 2016 und 2017 aufeinanderfolgende CEV-Champions-League-Titel mit Russlands Zenit Kazan und dominierte damit den stärksten Vereinswettbewerb der Welt. Internationales Gold mit Polen blieb ihm bei harter Konkurrenz bisher verwehrt, doch aufgrund seiner rohen Fähigkeit, seiner Aufschlagkraft und seiner spektakulären Athletik gehört Leon zu den gefährlichsten Spielern der Moderne, ein fester Bestandteil jeder Diskussion um die besten aktuellen Außenangreifer. In der Saison 2024-25 blieb er eine führende Kraft.

Weitere Duelle

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