Skip to content

🥋Khabib Nurmagomedov vs Fedor Emelianenko

Direktvergleich · MMA (Mixed Martial Arts)

Khabib Nurmagomedov
#4

Khabib Nurmagomedov

Russland · 2008-2020

VS
Fedor Emelianenko
#7

Fedor Emelianenko

Russland · 2000-2023

Zahl für Zahl

29 Profisiege 40
100% Siegquote 85%
4 Siege in Titelkämpfen 5
~66% Finish-Quote ~80%

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Fedor Emelianenko führt in 3 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Khabib Nurmagomedov auf Platz 4 und Fedor Emelianenko auf Platz 7.

Das Plädoyer für Khabib Nurmagomedov

Der dominanteste Grappler, den der Sport kennt, trat Khabib mit makellosen 29-0 zurück und verlor über seine gesamte Karriere hinweg kaum eine Runde. Als mehrfacher Combat-Sambo-Weltmeister aus Dagestan baute er einen erstickenden, käfigzermalmenden Ringkampfstil auf — 'schick sie weg', wie sein Vater es formulierte —, den kein Gegner lösen konnte. Er gewann 2018 bei UFC 223 den vakanten Leichtgewichtstitel gegen Al Iaquinta und verteidigte ihn im größten Kampf der Firmengeschichte, indem er Conor McGregor bei UFC 229 vor rund 2,4 Millionen Pay-per-View-Käufern in der vierten Runde per Nacken-Choke zur Aufgabe zwang. Es folgten Aufgaben-Siege über Dustin Poirier und, in seinem letzten Kampf, ein Dreieckswürgegriff über Justin Gaethje in der dritten Runde bei UFC 254 im Jahr 2020. Er trat unmittelbar danach zurück, in Erfüllung eines Versprechens an seine Mutter nach dem Tod seines Vaters, und ging als Perfektionist ab.

Das Plädoyer für Fedor Emelianenko

'The Last Emperor' galt in der Mitte der 2000er-Jahre als unbestrittener bester Schwergewichtler der Welt und als prägende Ikone von Japans PRIDE-Ära. Als Meister des Combat Sambo verband er unorthodoxe Schwinger mit geschliffenen Aufgaben und unerschütterlicher Ruhe und blieb fast ein Jahrzehnt lang ungeschlagen — eine Serie von 28 Kämpfen ohne legitime Niederlage von 2000 bis 2010. Als PRIDE-Schwergewichts-Champion besiegte er Antonio Rodrigo Nogueira, Mirko Cro Cop, Mark Coleman und einen jungen Andrei Arlovski, den er mit einem Fliegenden-Schlag-Knockout stoppte. Er kämpfte nie in der UFC, was endlose Debatten über seine Einordnung befeuert, und das Niveau der Konkurrenz in manchen späteren Kämpfen wird infrage gestellt. Doch auf seinem Höhepunkt, gegen die besten Schwergewichtler der Welt, war er unantastbar, und er trat mit rund 40-7 als eine der beliebtesten und meistmythologisierten Figuren zurück, die der Sport hervorgebracht hat.

Weitere Duelle

Zum kompletten Ranking →