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🤸Nikolai Andrianow vs Sawao Kato

Direktvergleich · Kunstturnen

Nikolai Andrianow
#5

Nikolai Andrianow

Sowjetunion · 1971–1980

VS
Sawao Kato
#8

Sawao Kato

Japan · 1966–1976

Zahl für Zahl

7 Olympische Goldmedaillen 8
15 Olympische Medaillen 12
2 Mehrkampftitel (Olympia + WM) 2

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Völliger Gleichstand in den gemessenen Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Nikolai Andrianow auf Platz 5 und Sawao Kato auf Platz 8.

Das Plädoyer für Nikolai Andrianow

Der erfolgreichste männliche Turner der olympischen Geschichte, mit 15 Medaillen über drei Spiele hinweg – sieben Gold, fünf Silber und drei Bronze zwischen 1972, 1976 und 1980 –, eine Summe, die bis Michael Phelps Rekord für jeden männlichen Olympioniken jeder Sportart war. Montreal 1976 war sein Meisterstück: Er gewann Mehrkampf, Boden, Ringe und Sprung, vier Goldmedaillen bei einen einzigen Spielen, in einer Ära, in der Japan den Mannschaftstitel der Männer besaß. Er fügte 1978 in Straßburg den WM-Mehrkampftitel hinzu und beendete seine Karriere mit 12 WM-Medaillen. Andrianow war der erste große männliche Mehrkämpfer des Fernsehzeitalters, technisch komplett an allen sechs Geräten zu einer Zeit, in der das sowjetische System meist Spezialisten hervorbrachte, und er verband die Sprungkraft eines Tumblers mit der für Ringe nötigen Schulterkraft – eine bis heute seltene Kombination. Später trainierte er in Japan, wo sein Einfluss direkt in die spätere Wiederbelebung des Landes einfloss.

Das Plädoyer für Sawao Kato

Kein männlicher Turner hat mehr olympische Goldmedaillen gewonnen. Kato holte über Mexiko-Stadt 1968, München 1972 und Montreal 1976 acht Goldmedaillen und 12 Medaillen insgesamt, und er ist einer von nur zwei Männern, die den olympischen Mehrkampftitel in der modernen Ära zweimal gewannen, 1968 und 1972. Er war die zentrale Figur der beständigsten Dynastie, die die Männersparte je hervorgebracht hat: Japan gewann von 1960 bis 1976 fünf aufeinanderfolgende olympische Mannschaftstitel, und Kato war bei den letzten drei dabei. Seine Stärke war der Barren, an dem er 1972 und 1976 Gold gewann, doch sein Ruf beruhte auf einer technischen Reinheit, die die japanische Trainingsschule seither verfolgt hat – der Vorrang von Linie, Amplitude und stehenden Landungen, den Kōhei Uchimura zwei Generationen später erben sollte. Er bestritt die Spiele 1972 mit einer Schulterverletzung, die die meisten Karrieren beendet hätte, und gewann dennoch drei Goldmedaillen.

Weitere Duelle

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