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🤸Larisa Latynina vs Nadia Comăneci

Direktvergleich · Kunstturnen

Larisa Latynina
#2

Larisa Latynina

Sowjetunion · 1954–1966

VS
Nadia Comăneci
#7

Nadia Comăneci

Rumänien · 1975–1984

Zahl für Zahl

9 Olympische Goldmedaillen 5
18 Olympische Medaillen 9
9 WM-Titel 2
4 Mehrkampftitel (Olympia + WM) 1

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Larisa Latynina führt in 4 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Larisa Latynina auf Platz 2 und Nadia Comăneci auf Platz 7.

Das Plädoyer für Larisa Latynina

48 Jahre lang hielt sie den Rekord für die meisten olympischen Medaillen jedes Athleten in jeder Sportart. Latynina holte 18 über drei Spiele hinweg – neun Gold, fünf Silber und vier Bronze 1956, 1960 und 1964 –, eine Summe, die erst 2012 von Michael Phelps übertroffen wurde und bis heute Rekord für Turnerinnen ist. Sie gewann den olympischen Mehrkampf 1956 in Melbourne und erneut 1960 in Rom, holte 1958 und 1962 WM-Mehrkampftitel und beendete ihre Karriere mit 14 WM-Medaillen inklusive neun Gold. Sie bestritt die gesamte Weltmeisterschaft 1958 mehrere Monate schwanger und gewann den Mehrkampf. Ihre Ära bot mehr Medaillenchancen als die heutige, doch sie traf in ihren eigenen Auswahlwettkämpfen auch auf die stärkste Turnnation der Welt, und nach ihrer Karriere führte sie das sowjetische Frauenteam von 1968 bis 1976 zu drei aufeinanderfolgenden olympischen Mannschaftstiteln.

Das Plädoyer für Nadia Comăneci

Der berühmteste Einzelmoment der Turngeschichte gehört ihr. Am 18. Juli 1976 in Montreal turnte sie mit 14 Jahren am Stufenbarren die erste perfekte 10,00 der olympischen Turngeschichte; die für drei Ziffern gebaute Anzeigetafel zeigte 1,00, weil niemand diese Möglichkeit einprogrammiert hatte. Sie erturnte bei diesen Spielen sieben perfekte Zehner und gewann Mehrkampf, Balken und Stufenbarren, womit sie die jüngste olympische Mehrkampfmeisterin aller Zeiten wurde – ein Rekord, der durch das 1997 eingeführte Mindestalter dauerhaft geschützt ist. In Moskau 1980 fügte sie Balken- und Bodengold sowie ein umstrittenes Mehrkampf-Silber hinzu und beendete ihre Karriere mit neun olympischen Medaillen, fünf davon Gold. Sie gewann außerdem 1978 den WM-Balkentitel und 1979 WM-Mannschaftsgold mit Rumänien, wobei sie das Balkenfinale von einem Krankenhausbett aus mit einer infizierten Hand bestritt. Ihre Montreal-Übungen definierten neu, wie Präzision an den Geräten aussah.

Weitere Duelle

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