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🤸Larisa Latynina vs Boris Schachlin

Direktvergleich · Kunstturnen

Larisa Latynina
#2

Larisa Latynina

Sowjetunion · 1954–1966

VS
Boris Schachlin
#9

Boris Schachlin

Sowjetunion · 1954–1966

Zahl für Zahl

9 Olympische Goldmedaillen 7
18 Olympische Medaillen 13
14 WM-Medaillen 10
4 Mehrkampftitel (Olympia + WM) 2

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Larisa Latynina führt in 4 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Larisa Latynina auf Platz 2 und Boris Schachlin auf Platz 9.

Das Plädoyer für Larisa Latynina

48 Jahre lang hielt sie den Rekord für die meisten olympischen Medaillen jedes Athleten in jeder Sportart. Latynina holte 18 über drei Spiele hinweg – neun Gold, fünf Silber und vier Bronze 1956, 1960 und 1964 –, eine Summe, die erst 2012 von Michael Phelps übertroffen wurde und bis heute Rekord für Turnerinnen ist. Sie gewann den olympischen Mehrkampf 1956 in Melbourne und erneut 1960 in Rom, holte 1958 und 1962 WM-Mehrkampftitel und beendete ihre Karriere mit 14 WM-Medaillen inklusive neun Gold. Sie bestritt die gesamte Weltmeisterschaft 1958 mehrere Monate schwanger und gewann den Mehrkampf. Ihre Ära bot mehr Medaillenchancen als die heutige, doch sie traf in ihren eigenen Auswahlwettkämpfen auch auf die stärkste Turnnation der Welt, und nach ihrer Karriere führte sie das sowjetische Frauenteam von 1968 bis 1976 zu drei aufeinanderfolgenden olympischen Mannschaftstiteln.

Das Plädoyer für Boris Schachlin

Bekannt als der Eiserne Mann für eine Wettkampfruhe, die nie sichtbar brach, gewann Schachlin über 1956, 1960 und 1964 hinweg 13 olympische Medaillen – sieben Gold, vier Silber und zwei Bronze –, die zweithöchste Summe jedes männlichen Turners. Rom 1960 war sein prägender Auftritt: Er gewann Mehrkampf, Pauschenpferd, Sprung und Barren, vier Goldmedaillen bei einen einzigen Spielen, und komplettierte 1958 in Moskau mit dem WM-Mehrkampftitel das Set. Er sammelte außerdem zehn WM-Medaillen in einer Ära, in der das sowjetische Männerteam so tief besetzt war, dass die interne Auswahl härter war als der Wettbewerb selbst. Schachlins Spezialität waren die nervenbelastenden Geräte statt der kraftbetonten – vor allem das Pauschenpferd, an dem er 1960 und erneut 1964 im Alter von 32 Jahren olympisches Gold gewann. Sein Duell mit der aufstrebenden japanischen Generation prägte das Männerturnen der späten 1950er und frühen 1960er Jahre.

Weitere Duelle

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