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🤸Kōhei Uchimura vs Boris Schachlin

Direktvergleich · Kunstturnen

Kōhei Uchimura
#3

Kōhei Uchimura

Japan · 2007–2021

VS
Boris Schachlin
#9

Boris Schachlin

Sowjetunion · 1954–1966

Zahl für Zahl

3 Olympische Goldmedaillen 7
7 Olympische Medaillen 13
21 WM-Medaillen 10
8 Mehrkampftitel (Olympia + WM) 2

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Völliger Gleichstand in den gemessenen Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Kōhei Uchimura auf Platz 3 und Boris Schachlin auf Platz 9.

Das Plädoyer für Kōhei Uchimura

King Kohei gewann von 2009 bis 2016 jeden Mehrkampf, den er bestritt – sechs aufeinanderfolgende WM-Titel von 2009 bis 2015 sowie olympisches Gold in London und Rio –, die längste ununterbrochene Mehrkampf-Dominanz der Sportgeschichte, im sechs Geräte umfassenden Männerprogramm, in dem ein einziges schwaches Gerät einen Wettbewerb beendet. Er beendete seine Karriere mit sieben olympischen Medaillen, drei davon Gold, und 21 WM-Medaillen inklusive zehn Titeln, und das in der offenen Ära gegen Felder, die gezielt auf seine Schwierigkeit ausgerichtet waren. Sein Markenzeichen war das Gegenteil des Wettrüstens: Er trug wettbewerbsfähige, aber nicht extreme D-Noten und gewann über Ausführung, mit regelmäßig den höchsten Ausführungswertungen des Feldes an Reck und Boden. In Rio 2016 führte er Japans erstes Mannschaftsgold der Männer seit 12 Jahren an und gewann den Mehrkampf mit 0,099 Vorsprung, nachdem Oleg Werniajew vor der letzten Rotation geführt hatte.

Das Plädoyer für Boris Schachlin

Bekannt als der Eiserne Mann für eine Wettkampfruhe, die nie sichtbar brach, gewann Schachlin über 1956, 1960 und 1964 hinweg 13 olympische Medaillen – sieben Gold, vier Silber und zwei Bronze –, die zweithöchste Summe jedes männlichen Turners. Rom 1960 war sein prägender Auftritt: Er gewann Mehrkampf, Pauschenpferd, Sprung und Barren, vier Goldmedaillen bei einen einzigen Spielen, und komplettierte 1958 in Moskau mit dem WM-Mehrkampftitel das Set. Er sammelte außerdem zehn WM-Medaillen in einer Ära, in der das sowjetische Männerteam so tief besetzt war, dass die interne Auswahl härter war als der Wettbewerb selbst. Schachlins Spezialität waren die nervenbelastenden Geräte statt der kraftbetonten – vor allem das Pauschenpferd, an dem er 1960 und erneut 1964 im Alter von 32 Jahren olympisches Gold gewann. Sein Duell mit der aufstrebenden japanischen Generation prägte das Männerturnen der späten 1950er und frühen 1960er Jahre.

Weitere Duelle

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