Schwimmen im Jahr 1998
Freistil, Brust und Schmetterling beginnen mit einem Kopfsprung von einem Startblock mit einem schrägen Fußkeil. Rücken und der Rückenabschnitt der Lagenstaffel starten im Wasser, wobei die Schwimmer die Griffe des Blocks halten und die Füße gegen die Wand stemmen. Nach der 1998 von der FINA eingeführten Ein-Fehlstart-Regel wird jeder Schwimmer, der sich vor dem Startsignal bewegt, sofort disqualifiziert, ohne zweite Chance. Die Kommandos des Starters lauten 'Auf die Plätze', gefolgt von Ton und Lichtsignal, ab dem die Reaktionszeit gemessen wird. 1998 bleibt Schwimmen mit „Starts“ und 1998. Keine Rangliste, keine Buchung. Wenden und Anschläge sind stilspezifisch und werden streng kontrolliert. Bei Freistil und Rücken darf ein Schwimmer eine Rolle (Tumbleturn) schlagen und die Wand mit den Füßen berühren. Brust und Schmetterling verlangen bei jeder Wende und im Ziel einen gleichzeitigen beidhändigen Anschlag. Rückenschwimmer müssen auf dem Rücken bleiben, außer während der erlaubten einarmigen Wendebewegung. Jeder Wandanschlag muss regelkonform und vollständig sein; ein unerlaubter oder verpasster Anschlag oder ein zu frühes Verlassen der Rückenlage bei der Brustwende führt zur Disqualifikation durch den Wende- oder Stilrichter.
World Aquatics (1908 als FINA gegründet) Michael Phelps: 28 olympische Medaillen, 23 Gold Schwimmen ist die reinste Prüfung des Sports für einen Menschen, der sich durchs Wasser bewegt, ein Wettkampf, der über Hundertstelsekunden zwischen Athlet, Uhr und dem Widerstand eines Mediums entschieden wird, das rund 800-mal dichter ist als Luft. Rennen werden in vier Stilarten (Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling) und über Distanzen von einem explosiven 50-Meter-Sprint bis zur 1.500-Meter-'Meile' ausgetragen, in Becken von 50 Metern Länge (Langbahn) oder 25 Metern (Kurzbahn). Anders als in den meisten Sportarten gibt es keinen Ball, keinen Gegner zum Angreifen, kein Schiedsrichterurteil über den Ausgang: Ein elektronisches Anschlagsystem hält die Wahrheit auf die Tausendstelsekunde fest, und die Wand lügt nie.
Was das Publikum fesselt, ist die brutale Klarheit. Jedes olympische Finale ist ein entschiedener Streit, acht Körper, eine Uhr, keine Ambiguität. Das Drama verdichtet sich auf 21 Sekunden für einen 50-Meter-Sprint oder entfaltet sich über 15 lungenzerreißende Minuten im 1.500-Meter-Rennen. Schwimmen bringt auch die großen Serienchampions der Olympischen Spiele hervor: Michael Phelps, Mark Spitz, Katie Ledecky. Weil der Sport alle vier Jahre auf der größten Bühne der Welt seinen Höhepunkt erreicht, werden Karrieren in olympischen Zyklen gemessen, und ein einziger Anschlag, Phelps' Sieg über Milorad Cavic um eine Hundertstelsekunde in Peking, kann ein Vermächtnis definieren. Nur wenige Sportarten verbinden derartige körperliche Extreme mit einer so einfachen, gnadenlosen Zeitmessung.
Schwimmen ist einzigartig darin, wie viel vom Rennen dort passiert, wo die Zuschauer es nicht sehen können. Die schnellsten Schwimmer gewinnen unter Wasser, in der stromlinienförmigen Delfinkick-Phase nach jeder Wende, und nutzen dabei das 15-Meter-Limit, das den Startsprung zu einer eigenen Disziplin gemacht hat. Technik, der 'Catch', die Zugweite, die Stromlinie, die Wenden, zählen ebenso wie rohe Kraft, und marginale hydrodynamische Gewinne verändern den Sport, wie die 2009 verbotenen Polyurethan-Superanzüge bewiesen, als in einer einzigen Woche 43 Weltrekorde fielen. Schwimmen gehört zudem zu den weltweit am meisten praktizierten menschlichen Tätigkeiten, eine Überlebensfähigkeit, bevor es Sport ist, verwaltet von World Aquatics in 209 nationalen Verbänden und bei jeden modernen Olympischen Spielen seit 1896 ausgetragen.
Das Video ist im Telefon. Die Regel steht in den ersten zwei Zeilen. 1998 bleibt Schwimmen mit „Starts“ und 1998. Keine Rangliste, keine Buchung. 19981998
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- Zahl des Spiels
- 1998
- Sport
- Schwimmen
- Zeile der Regel
- Starts