1665: Biologe/Biologin bei der Arbeit
In der Berufsorientierung darf die Überschrift Biologe/Biologin heißen, der erste Satz muss die Tätigkeit sein. Im Jahr 1665 ist die Tätigkeit «Hooke benennt die „Zelle“», die Zahl 85 geht in den Anhang. Der Lohn eröffnet den Absatz nicht. Das Handwerk auf der Straße behält dasselbe Format. Diese Seite verfolgt den Beruf von Aristoteles' Tierkatalogen und Linnés Benennungssystem über Darwins, Wallaces und Mendels getrennte Wege zur selben Erkenntnis, Pasteurs Keimtheorie, Rosalind Franklins übersehene Röntg
Nobelpreis für CRISPR-Genom-Editierung Das Wort „Biologie“ selbst ist kaum zwei Jahrhunderte alt, unabhängig voneinander um 1802 vom deutschen Naturforscher Gottfried Reinhold Treviranus und dem französischen Naturforscher Jean-Baptiste Lamarck geprägt, um eine Wissenschaft zu benennen, die bis dahin über Naturgeschichte, Medizin, Botanik und Naturphilosophie verstreut war. Was das Wort benannte, war nicht neu: Aristoteles hatte im 4. Jahrhundert v. Chr. bereits Jahrzehnte damit verbracht, Hunderte Tierarten zu sezieren und zu klassifizieren, und Heiler, Kräuterkundige und Naturforscher auf jedem Kontinent hatten über Jahrtausende detailliertes praktisches Wissen über Lebewesen aufgebaut, bevor jemand ein einziges Wort dafür brauchte.
Was alle vereint, die diese Seite Biologen nennt, ist eine Methode, kein Gegenstand: eine Idee über ein lebendes System an tatsächlichen Beweisen prüfen, ob diese Beweise nun aus einer Petrischale, einem Genomsequenzierer oder sechs Monaten Wolfsverfolgung im Schnee stammen. Ein Molekularbiologe, der ein einzelnes Gen editiert, und eine Feldökologin, die Elefantenherden zählt, teilen fast keine täglichen Aufgaben, doch beide folgen derselben Disziplin, die Charles Darwin und Gregor Mendel jeweils praktizierten, ohne von der Existenz des anderen zu wissen.
Braucht man eine Promotion, um Biologe/in zu sein? Nicht für jeden Biologiejob — viele Positionen als Forschungstechniker/in, Laborassistent/in und Feldvermesser/in stellen Menschen mit nur einem Bachelor- oder Masterabschluss ein. Doch ein unabhängiges Forschungsprogramm zu leiten, ein Universitätslabor zu führen oder viele Senior-Positionen in der Pharma- und Biotechforschung zu bekleiden, erfordert fast immer eine Promotion, da sie die Qualifikation ist, die bescheinigt, dass jemand originäre Forschung allein gestalten und verteidigen kann.
Biologe/Biologin im Jahr 1665 versteht man über «Hooke benennt die „Zelle“» und 85. Der Lohn, wenn er vorkommt, kommt danach.1665
Zahlen, die bleiben
- Bezugsjahr
- 1665
- Zahl der Arbeit
- 85
- Beruf
- Biologe/Biologin
- Zeile der Tätigkeit
- Hooke benennt die „Zelle“
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