Griechische Küche, zuerst 1980
Beim Abendbrot liegt Griechische Küche neben Brot und Gurke, nicht in der Mitte eines Festessens. Die Notiz, der man traut, ist die von 1980: «US-Diner Griechisch», gemessen mit 34. Diese Zahl ist Salz oder Zeit in dieser Küche, nicht die Portion aus dem Fernsehen. In der Markthalle fragt man zuerst den Namen. Sterne bleiben draußen. Familienübergreifend: gemeinsame osmanische Meze, Phyllo und Grill, die beide Länder für sich beanspruchen.
Olivenöl, Zitrone und eine Meze-Uhr: Feta, gegrilltes Lamm und der östliche Mittelmeertisch. Die griechische Küche (Ελληνική κουζίνα) entstand aus Feta/Joghurt/Wein und Brot/Pita. Horiatiki ist die Postkarte, nicht die ganze Karte. Die griechische Küche steht in diesem Atlas auf Platz 34 der Gewürze. Horiatiki und Souvlaki zeigen die Bandbreite besser als eine einzelne Laufnummer.
Was sollte eine erste Mahlzeit beinhalten? Horiatiki plus ein regionales Gericht – nicht nur das Export-Symbol. Athen, Thessaloniki und Heraklion kochen nicht das gleiche Abendessen. Regionale Eigensinnigkeit ist der Küche keine Fußnote. Die heimische Speisekammer rund um Meze und die Arbeit hinter Souvlaki passen selten in eine Kiste zum Mitnehmen.
Sind Restaurantversionen „authentisch“? Restaurant griechische Küche ist ein Register. Andere sind Heimtöpfe und Marktstände. Authentizität ist ein Marketingwort; Technik ist es nicht. Ελληνική κουζίνα ist der lokale Name, der in diesem Atlas neben der griechischen Küche verwendet wird.
Ohne 34 lässt «US-Diner Griechisch» von 1980 sich für Griechische Küche nicht wiederholen.1980
Zahlen, die bleiben
- Jahr der Notiz
- 1980
- Menge
- 34
- Gericht
- Griechische Küche
- Zeile der Küche
- US-Diner Griechisch
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