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Abendbrot

Vietnamesische Küche, zuerst 1954

Beim Abendbrot liegt Vietnamesische Küche neben Brot und Gurke, nicht in der Mitte eines Festessens. Die Notiz, der man traut, ist die von 1954: «Partition», gemessen mit 17. Diese Zahl ist Salz oder Zeit in dieser Küche, nicht die Portion aus dem Fernsehen. In der Markthalle fragt man zuerst den Namen. Sterne bleiben draußen. Französische Pastete und Mayonnaise kamen ins Banh Mi, ohne die Fischsauce zu ersetzen.

Pho plus ein regionales Gericht – nicht nur das Export-Symbol. Vietnamesische Fischsauce; das Primärsalz. Street Vietnam ist die Küche. Plastikhocker, Pho im Morgengrauen, Banh Mi aus einem Karren, Bun Cha zum Mittagessen. Das französische Overlay ist kein touristischer Zusatz – das Baguette ist jetzt vietnamesisch.

Die heimische Speisekammer rund um Nuoc mam und die Arbeit hinter Banh mi passen selten in eine Kiste zum Mitnehmen. Sind Restaurantversionen „authentisch“? Restaurant vietnamesische Küche ist ein Register. Andere sind Heimtöpfe und Marktstände. Authentizität ist ein Marketingwort; Technik ist es nicht.

Ẩm thực Việt ist der lokale Name, der in diesem Atlas neben der vietnamesischen Küche verwendet wird. Die vietnamesische Küche ist ein Kräuter-Brühe-System: Pho im Norden, Bun Bo Hue in der Mitte, Hủ Tiếu und süß-salzige Mekong-Pots im Süden. Nuoc mam ist das Salz; rau thom ist der Lautstärkeregler.

Ohne 17 lässt «Partition» von 1954 sich für Vietnamesische Küche nicht wiederholen.1954

Zahlen, die bleiben

Jahr der Notiz
1954
Menge
17
Gericht
Vietnamesische Küche
Zeile der Küche
Partition

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