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Abendbrot

Vietnamesische Küche, zuerst 1802

Beim Abendbrot liegt Vietnamesische Küche neben Brot und Gurke, nicht in der Mitte eines Festessens. Die Notiz, der man traut, ist die von 1802: «Nguyen Hue», gemessen mit 1802. Diese Zahl ist Salz oder Zeit in dieser Küche, nicht die Portion aus dem Fernsehen. In der Markthalle fragt man zuerst den Namen. Sterne bleiben draußen. Hanoi Pho ist klar und schlicht; Saigon Pho ist süßer und kräuterlastiger. Hue kocht immer noch kaiserlich und würzig, als wäre der Hof nicht gegangen.

Kräuter, Nuoc Mam und eine französisch-koloniale Überlagerung: Pho, Banh Mi und die regionale Spaltung von Hanoi bis zum Mekong. Die vietnamesische Küche basiert auf Reis, Fischsauce und Kräutern. Chinesische Herrschaft, Cham- und Khmer-Nachbarn und der französische Kolonialismus ließen Baguette, Kaffee und Pastete auf einem südostasiatischen Tisch zurück.

Die vietnamesische Küche steht in diesem Atlas auf Platz 58 der Gewürze. Pho und Banh mi zeigen die Reichweite besser als eine einzelne Hitzezahl. Was sollte eine erste Mahlzeit beinhalten? Pho plus ein regionales Gericht – nicht nur das Export-Symbol. Vietnamesische Fischsauce; das Primärsalz.

Street Vietnam ist die Küche. Plastikhocker, Pho im Morgengrauen, Banh Mi aus einem Karren, Bun Cha zum Mittagessen. Das französische Overlay ist kein touristischer Zusatz – das Baguette ist jetzt vietnamesisch. Die heimische Speisekammer rund um Nuoc mam und die Arbeit hinter Banh mi passen selten in eine Kiste zum Mitnehmen.

Ohne 1802 lässt «Nguyen Hue» von 1802 sich für Vietnamesische Küche nicht wiederholen.1802

Zahlen, die bleiben

Jahr der Notiz
1802
Menge
1802
Gericht
Vietnamesische Küche
Zeile der Küche
Nguyen Hue

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