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Abendbrot

Britische Küche, zuerst 1950

Beim Abendbrot liegt Britische Küche neben Brot und Gurke, nicht in der Mitte eines Festessens. Die Notiz, der man traut, ist die von 1950: «Ende der Nachkriegsration», gemessen mit 24. Diese Zahl ist Salz oder Zeit in dieser Küche, nicht die Portion aus dem Fernsehen. In der Markthalle fragt man zuerst den Namen. Sterne bleiben draußen. Spice steht in diesem Atlas auf Platz 24.

Braten, Kuchen und eine Curry-Haus-Auflage: Sonntagsbeef, frittiertes Frühstück und eine Essensinsel, die die Welt in sich aufnahm. Die britische Küche (British Food) entstand aus Käse/Bier/Gurke und Kartoffeln/Brot. Fish and Chips ist die Postkarte, nicht die ganze Karte. Die britische Küche steht in diesem Atlas auf Platz 24 der Gewürze. Fish and Chips und Sonntagsbraten zeigen die Bandbreite besser als eine einzelne Hitzezahl.

Was sollte eine erste Mahlzeit beinhalten? Fish and Chips plus ein regionaler Teller – nicht nur der Exportschlager. Wöchentliches Bratengericht mit Soße und Pudding. London, Manchester und Glasgow kochen nicht das gleiche Abendessen. Regionale Eigensinnigkeit ist der Küche keine Fußnote.

Die heimische Speisekammer rund um den Sonntagsbraten und die Arbeit, die hinter dem Sonntagsbraten steckt, passen selten in eine Take-Away-Box. Sind Restaurantversionen „authentisch“? Restaurant Britische Küche ist ein Register. Andere sind Heimtöpfe und Marktstände. Authentizität ist ein Marketingwort; Technik ist es nicht.

Ohne 24 lässt «Ende der Nachkriegsration» von 1950 sich für Britische Küche nicht wiederholen.1950

Zahlen, die bleiben

Jahr der Notiz
1950
Menge
24
Gericht
Britische Küche
Zeile der Küche
Ende der Nachkriegsration

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