2016: Park Geun-hye / Choi Soon-sil · 541
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Park Geun-hye / Choi Soon-sil steht 2016 unter «Samstage in Gwanghwamun», Zahl 2016 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Kerzenmengen wuchsen durch November und Dezember. Ausländische Kameras kamen. Die Forderung war Rücktritt oder Amtsenthebung, keine neue Junta.
Koreanische Berichte 2016 zeigten, dass Choi Soon-sil Parks Zugang genutzt hatte, Firmen unter Druck zu setzen. Kerzenmengen, Amtsenthebung und Verurteilungen folgten. Im Herbst 2016 zeigten südkoreanische Redaktionen — besonders JTBC, das über ein Tablet im Zusammenhang mit Choi Soon-sil berichtete —, dass eine langjährige Vertraute von Präsidentin Park Geun-hye Präsidialreden geprüft, Konglomerate um Geld angegangen und Staatsmacht als privaten Kanal genutzt hatte. Choi war keine gewählte Amtsträgerin. Park, Tochter des früheren Präsidenten Park Chung-hee, hatte die Wahl 2012 als konservative Saenuri-Kandidatin gewonnen. Der Skandal brach ihre Präsidentschaft.
Von Ende Oktober 2016 bis März 2017 füllten samstägliche Kerzenproteste Seouler Straßen, einschließlich Gwanghwamun. Die Nationalversammlung verabschiedete am 9. Dezember 2016 einen Amtsenthebungsantrag. Das Verfassungsgericht bestätigte ihn am 10. März 2017 einstimmig und entfernte Park aus dem Amt. Eine Schnellwahl machte Moon Jae-in zum Präsidenten. Sonderermittler und Strafgerichte verhandelten danach Park, Choi und Wirtschaftsfiguren einschließlich Samsungs Lee Jae-yong wegen Bestechung und Amtsmissbrauch.
Park wurde 2018 verurteilt und erhielt eine lange Haftstrafe, später in der Berufung angepasst; Moon begnadigte sie im Dezember 2021 aus Gesundheits- und Versöhnungsgründen. Choi wurde ebenfalls verurteilt. Der Status ist verurteilt: Gerichte nannten Straftaten. Die Begnadigung ist Nachspiel, kein Freispruch. Ausländische Blätter rahmten die Kerzenwochen als friedliche ‚Kerzenrevolution‘ und griffen manchmal nach Watergate- oder Rasputin-Metaphern; die koreanische Civic-Tatsache ist eine verfassungsrechtliche Amtsenthebung nach massenhaftem, nicht-kriegerischem Protest.
Ohne «Samstage in Gwanghwamun» und ohne 2016 geht der Zettel zu Park Geun-hye / Choi Soon-sil im Jahr 2016 zurück.2016
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 2016
- Festgehaltene Zahl
- 2016
- Fall
- Park Geun-hye / Choi Soon-sil
- Öffentliche Zeile
- Samstage in Gwanghwamun
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