1989: Tokioter U-Bahn-Anschlag
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Tokioter U-Bahn-Anschlag steht 1989 unter «Sakamoto-Familienmorde», Zahl 20 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Ab dem 22. März betrat die Polizei Aum-Standorte. Die Ermittlung wurde zur nationalen Fahndung und zum dokumentarischen Schauspiel im japanischen Fernsehen.
Am 20. März 1995 setzten Mitglieder von Aum Shinrikyo Sarin in Tokioter U-Bahn-Zügen frei und töteten 13 Menschen; Ermittlung und Prozesse schrieben japanisches Sicherheitsrecht um. Am Morgen des 20. März 1995 setzten Mitglieder der neuen religiösen Bewegung Aum Shinrikyo das Nervengift Sarin in fünf Tokioter U-Bahn-Zügen frei, die auf das Regierungsviertel Kasumigaseki zuliefen. Die Tokioter Metropolitan Police behandelte später 13 Tote als amtlich, nachdem eine Entschädigungserhebung 2008 einen Todesfall zur ersten Zählung von 12 hinzufügte; ein 14. Tod wurde 2020 verzeichnet. Mehrere Tausend Menschen suchten Behandlung — Zahlen von etwa 5.500 bis 6.300 erscheinen in Polizei- und späteren Erhebungen. Diese Seite beschreibt keine Verletzungen und nicht, wie das Mittel hergestellt oder freigesetzt wurde.
Der Anschlag war eine Straf- und Terrorismusermittlung, kein Krieg. Die Polizei hatte sich nach dem Matsumoto-Sarin-Fall vom Juni 1994 (acht Tote) und früheren Verbrechen, einschließlich des Mordes 1989 am Anwalt Tsutsumi Sakamoto und seiner Familie, bereits auf Aum zubewegt. Asahara Shoko, geboren Matsumoto Chizuo, wurde am 16. Mai 1995 verhaftet. Er wurde 2004 zum Tode verurteilt; das Urteil wurde 2006 endgültig. Er und andere Aum-Verurteilte wurden ab dem 6. Juli 2018 hingerichtet.
Das rechtliche Nachspiel umfasste den Entzug von Aums Religionskörperschaftsstatus, eine Revision des Religionskörperschaftsgesetzes 1995 und das Gesetz 1999 zur Kontrolle von Organisationen, die Akte wahllosen Massenmords begangen haben. Nachfolgegruppen bleiben unter öffentlichkeitsicherheitsrechtlicher Beobachtung. Ausländische Erinnerung rahmte Aum als ‚Weltuntergangskult‘, der Japans Ruf öffentlicher Sicherheit beendete.
Ohne «Sakamoto-Familienmorde» und ohne 20 geht der Zettel zu Tokioter U-Bahn-Anschlag im Jahr 1989 zurück.1989
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 1989
- Festgehaltene Zahl
- 20
- Fall
- Tokioter U-Bahn-Anschlag
- Öffentliche Zeile
- Sakamoto-Familienmorde