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Zeitungsband

1949: Somerton-Mann

In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Somerton-Mann steht 1949 unter «Glenelg-Rubaiyat», Zahl 1 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Ein Abguss wird zur Identifizierungshilfe gefertigt. Haar in jenem Gips wird später die DNA-Quelle.

Am 1. Dezember 1948 wurde ein Unbekannter tot am Strand von Somerton Park gefunden; ein Rubaiyat-Schnipsel mit Tamám Shud prägte den Fall, und DNA nannte 2022 Carl Webb, ohne die Todesart zu klären. Am Morgen des 1. Dezember 1948 fanden zwei Männer einen gut gekleideten Fremden tot an der Seewand am Strand von Somerton Park, südlich von Adelaide. Er trug keine gewöhnliche Identifikation. Die Polizei von South Australia fotografierte ihn, nahm Fingerabdrücke, die zu keiner australischen oder zirkulierten ausländischen Akte passten, und eröffnete eine coroniale Untersuchung. Die Presse nannte ihn den Somerton-Mann. Die Inquest unter Coroner Thomas Erskine Cleland hörte, dass eine Todesursache nicht mit Sicherheit angegeben werden konnte. Ein Gift wurde verdächtigt und nicht in einer Form identifiziert, die das Gericht als bewiesen behandeln würde.

Im Januar 1949 wurde in einer verborgenen Uhrtasche ein winziger Papierschnipsel gefunden. Er trug die persischen Worte Tamám Shud — „es ist beendet“ — aus einer neuseeländischen Ausgabe von Edward FitzGeralds Rubaiyat des Omar Chayyam gerissen. Die Polizei barg später ein passendes Exemplar, das in einem Auto in Glenelg hinterlassen worden sein soll, mit der gerissenen Phrase fort, schwachen Bleistiftmarkierungen, die wie ein Code wirkten, und einer Telefonnummer. Die Nummer führte zu einer Krankenschwester, später weithin als Jessica Thomson bekannt, die damals in der Nähe lebte und den Namen Jestyn verwendete. Sie sagte, sie kenne den Toten nicht. Detektive verzeichneten, sie wirke bestürzt, als man ihr eine Gipsbüste zeigte.

Vierundsiebzig Jahre hatte der Mann keinen anerkannten Namen. Im Juli 2022 verkündeten der Physiker Derek Abbott von der University of Adelaide und die amerikanische Genealogin Colleen Fitzpatrick, DNA aus Haar in der Gipsbüste von 1949 identifiziere ihn als Carl „Charles“ Webb, geboren 1905 in Footscray, Melbourne. Die Polizei von South Australia sagte, sie prüfe den Anspruch. Die Identifizierung ist nun die führende öffentliche Darstellung; sie ist kein abgeschlossener Inquest-Befund dazu, wie er starb. Der Status ist gemischt: ein benannter Kandidat, ein ungelöster Tod.

Ohne «Glenelg-Rubaiyat» und ohne 1 geht der Zettel zu Somerton-Mann im Jahr 1949 zurück.1949

Zahlen, die bleiben

Jahr des Bandes
1949
Festgehaltene Zahl
1
Fall
Somerton-Mann
Öffentliche Zeile
Glenelg-Rubaiyat

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