2012: Sewol
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Sewol steht 2012 unter «Als Sewol umgebaut», Zahl 13 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Sewols Geschichte ist ein Stabilitätsversagen plus ein Kommandoversagen, datiert und verhandelt, kein ungelöstes Seerätsel.
Am 16. April 2014 kenterte die Fähre MV Sewol im Gelben Meer; 304 Menschen starben oder bleiben vermisst. Südkoreanische Gerichte verurteilten später Kapitän und Besatzung. Die MV Sewol, eine Chonghaejin-Marine-Fähre auf der Strecke Incheon–Jeju, krängte und kenterte am Morgen des 16. April 2014 nahe dem Maenggol-Kanal vor Jindo im Gelben Meer. Von 476 Menschen an Bord wurden 172 gerettet. Gerichte und Regierung haben 304 als tot oder vermisst behandelt — die meisten Schüler und Lehrer der Danwon High School in Ansan auf einer Fahrt. Diese Seite beschreibt nicht die eingeschlossenen Decks.
Ermittlungen fanden illegale Umbauten, überladene Ladung, unzureichenden Ballast und eine Besatzung, die ging, während Kabinenansagen Passagiere aufforderten, an Ort zu bleiben. Kapitän Lee Joon-seok wurde im November 2014 zu 36 Jahren wegen Fahrlässigkeit verurteilt. Das Gwangju High Court ersetzte im April 2015 Totschlag durch vorsätzliche Fahrlässigkeit und eine lebenslange Strafe. Der Supreme Court of Korea bestätigte jene lebenslange Strafe am 12. November 2015.
Der Rumpf wurde am 23. März 2017 gehoben. Sondergesetze schufen Untersuchungskommissionen und eine öffentliche Gedenkpolitik, die Parks Präsidentschaft überdauerte. Ausländische Berichterstattung behandelte das Wrack als nationale Trauergeschichte und Staatsversagensstory mehr als als koreanischen Gesetzesfall.
Ohne «Als Sewol umgebaut» und ohne 13 geht der Zettel zu Sewol im Jahr 2012 zurück.2012
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 2012
- Festgehaltene Zahl
- 13
- Fall
- Sewol
- Öffentliche Zeile
- Als Sewol umgebaut