1911: Mona-Lisa-Diebstahl 1911
In der Stadtbibliothek holt man den Band nach Jahr, und die Fachkraft öffnet das Register vor der Meinungsüberschrift. Mona-Lisa-Diebstahl 1911 steht 1911 unter «Pressereproduktionen», Zahl 13 auf dieser Seite. Der Zettel nimmt den späteren Filmtitel nicht an. Das Seminar behält diese drei Stücke. Leonardos Porträt verlässt den Salon Carré. Die leere Wand wird am nächsten Tag bemerkt und wird zur europäischen Nachricht.
Eine fehlende Tafel, die einen Star machte Der Diebstahl 1911 ist der Typfall eines Kunstverbrechens, dessen kulturelles Nachleben das rechtliche überragt: ein Mann verurteilt, ein Gemälde zurück, eine globale Ikone im leeren Raum geboren. Das Objekt ist ein Pappelholz-Porträt, das Leonardo im frühen 16. Jahrhundert malte, bereits in der französischen königlichen, dann nationalen Sammlung. 1911 war es wichtig; es war noch kein Pilgerbild. Die leere Wand, fotografiert und in Le Petit Parisien und ausländischen Agenturen beschrieben, tat mehr für seinen Ruhm als jeder Salonkatalog.
Achtundzwanzig Monate lang hing im Louvre eine Lücke. Verdächtigenlisten wanderten durch moderne Künstler und durch Louvre-Personal. Das Gemälde selbst lag die meiste Zeit in Peruggias Pariser Unterkunft, eine Tatsache, die nach der Florentiner Verhaftung feststand — ein Versteck, keine Lektion.
Apollinaire, Picasso und eine Pressenpanik Apollinaire hatte einst iberische Statuetten besessen, die Géry Pieret aus dem Louvre gestohlen hatte. Die Polizei verhaftete den Dichter im September 1911. Picasso wurde hinzugezogen. Beide wurden von der Mona Lisa entlastet. Die Episode gehört zur öffentlichen Akte und ist eine Warnung vor Promi-Schleppnetzen.
Ohne «Pressereproduktionen» und ohne 13 geht der Zettel zu Mona-Lisa-Diebstahl 1911 im Jahr 1911 zurück.1911
Zahlen, die bleiben
- Jahr des Bandes
- 1911
- Festgehaltene Zahl
- 13
- Fall
- Mona-Lisa-Diebstahl 1911
- Öffentliche Zeile
- Pressereproduktionen